Heilige Gebete und Andachten

Eine Sammlung von Gnadenschätzen der katholischen Kirche in Text und Bild

Papst Benedikt XVI.: Gebet zu Unserer Lieben Frau von Fatima

Posted by immaculata - Mai 17, 2010

Maria, unsere Herrin und Mutter aller Männer und Frauen, hier bin ich, ein Sohn, der seine Mutter besucht in Begleitung einer Schar von Brüdern und Schwestern. Als Nachfolger Petri, dem die Sendung anvertraut wurde, in der Kirche Christi den Vorsitz in der Liebe zu führen und alle im Glauben und in der Hoffnung zu stärken, will ich zu Deinem Unbefleckten Herzen die Freuden und Hoffnungen, die Schwierigkeiten und Leiden eines jeden dieser Deiner Kinder bringen, die hier in der Cova da Iria zugegen sind oder uns aus der Ferne begleiten.

O liebenswerte Mutter, Du kennst jeden bei seinem Namen, kennst sein Gesicht und seine Geschichte, Du hast alle lieb in mütterlicher Güte, die vom Herzen Gottes selbst kommt, der die Liebe ist. Alle vertraue ich Dir an und weihe sie Dir, heilige Maria, Mutter Gottes und unsere Mutter.

Der ehrwürdige Diener Gottes Papst Johannes Paul II. ist dreimal hierher zu Dir nach Fatima gekommen und hat der „unsichtbaren Hand“ gedankt, die ihn vor fast dreißig Jahren beim Attentat am 13. Mai auf dem Petersplatz vor dem Tod gerettet hat. Er hat dem Heiligtum von Fatima eine Kugel geschenkt, die ihn schwer verletzt hatte und die in Deine Krone der Königin des Friedens eingesetzt wurde. Wie tröstlich ist es zu wissen, dass Du nicht nur eine Krone aus dem Gold und Silber unserer Freuden und Hoffnungen trägst, sondern auch aus den „Kugeln“ unserer Sorgen und Leiden.

Geliebte Mutter, ich danke für die Gebete und Opfer, die die Hirtenkinder von Fatima für den Papst erbracht haben in der Gesinnung, die Du bei den Erscheinungen in ihnen geweckt hast. Ich danke auch allen, die jeden Tag für den Nachfolger Petri und in seinen Anliegen beten, dass der Papst stark sei im Glauben, kühn in der Hoffnung und eifrig in der Liebe.

Dir, unser aller geliebten Mutter, überreiche ich hier in Deinem Heiligtum von Fatima die Goldene Rose, die ich aus Rom mitgebracht habe, zum Zeichen der Dankbarkeit des Papstes für die Wunder, die der Allmächtige durch Dich in den Herzen so vieler gewirkt hat,  die zu Deinem mütterlichen Haus pilgern. Ich bin gewiss, dass die Hirtenkinder von Fatima, die seligen Francisco und Jacinta und die Dienerin Gottes Lucia de Jesus, uns in dieser Stunde des Gebets und des Jubels begleiten.
(Fatima, 13. Mai 2010)

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